Presse 2015/2016
 
30. Januar 2015, Stuttgarter Nachrichten
Flaute bei Windkraft beendet
Der letzte Satz des Artikels lässt Hoffnung aufkommen:
Und die Bedingungen verschlechtern sich. Die Förderung neuer Windräder vermindert sich jedes Viertel Jahr automatisch. Überschreitet der Windrad-Neubau die Schwelle von 2600 Megawatt pro Jahr, wird zusätzlich gekürzt. Besonders windschwächere Standorte werden so unrentabel. In Baden-Württemberg gibt es davon besonders viele.
18. Februar 2015,  Badische Zeitung
Polemik gegen Windmühlen
lesenswerter Artikel über Tatsachen (nicht Polemik) zur Energiewende mit Hilfe der Windkraft.  Dass die Windkraft-Flächennutzungsplanung eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Gutachter und Ökobüros ist, werden mit Sicherheit noch viele Gemeinderäte und BürgermeisterInnen denken, vorläufig aber leider nicht sagen. Unser Kommentar zum BZ-Artikel.
26. März 2015, Badische Zeitung
WINDKRAFT IN NEUSTADT. ÜBRIGENS: Wer tut überrascht?
Eine Informationsveranstaltung für Bürger anzubieten ist immer eine gute Idee und kommt nie zu spät. Erst recht in diesem Fall, wo sich zeigt, dass sich alle Gemeinden im Hochschwarzwald, sofern nicht Befürworter von Windkraftanlagen, zurücklehnen können und Neustadt allein die Last schultern soll.
15. April 2015, Badische Zeitung
Gut, dass der Rotmilan kreist
Wir haben den Titel der Badischen Zeitung von Wehe, wenn der Rotmilan kreist auf den der Windkraft zustehenden Titel "Gut, dass der Rotmilan kreist, abgeändert. Die Gründe dazu sind hier nachlesbar.
Zitate Badische Zeitung:
"Grüne gelten gemeinhin als Tierliebhaber. Aber bei Rotmilan oder Auerhuhn können Ministerpräsident Winfried Kretschmann oder der Energieminister Franz Untersteller schon einmal ihre Tierliebe vergessen. Denn wo diese Vögel vorkommen, dort haben die Gegner von Windrotoren gewonnen. Diese und andere Vogelarten gelten als K.o.-Kriterium für Windkraftplanung. Die aber ist Lieblingsprojekt der grün-roten Landesregierung. Doch nicht immer muss ein Rotmilan das Aus für ein Rotorenprojekt bedeuten, wie ein Beispiel in Sexau zeigt."
und:
Das galt auch für ein Rotorprojekt bei Bonndorf: Um den Standort herum gab es gleich mehrere Milane, während zugleich der Wind an dieser Stelle nicht besonders toll wehte. Beides zusammen ergab, dass das Regierungspräsidium keine Genehmigung des Vorhabens in Aussicht stellen wollte und konnte. Weshalb es also nicht einem Vogel allein anzulasten ist, wenn die ehrgeizigen Windkraftpläne der Landesregierung sich nur zäh realisieren lassen - es liegt auch an der geringen Energieausbeute. Die im Fall des Peterswalds sogar noch eingeschränkt durch die Anordnung, im Sommer die Rotoren in der Nacht bei bestimmten Wind- und Temperaturbedingungen abzuschalten.
30. April 2015, Südkurier
Gailingen: Windkraftanlagen werden ausgebremst
In Gailingen wird es keine Windkrafträder geben. Dies hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen und möchte nun die Planung für eine Änderung des Flächennutzungsplans einstellen. Es sprechen zu viele Argumente gegen die Anlagen an diesem Standort.
2. Mai 2015, Badische Zeitung
Der Hochschwarzwald steht unter Beobachtung
Das Regierungspräsidium sieht wohl zu wenige Flächen für Windenergie in der Region. Die Behörde sieht unsere Pläne an dem unteren Rand, wenn es darum geht, der Windkraft substantiell Raum zu geben. Die Flächen können nicht endlos runtergeschraubt werden",
Unser Kommentar
Gegensätze: Hochschwarzwald - Gailingen


Gailingens Gemeinderäte entscheiden auf Basis von fundierten Sachunterlangen gegen einen Flächennutzungsplan Windkraft.

Wir hoffen, dass auch der Planungsverband Windenergie  Hochschwarzwald bald zum gleichen logisch einzig richtigen Ergebnis kommt.

Siehe dazu unser Schreiben an Frau Regierungspräsidentin B. Schäfer vom Mai 2014
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Am 22. April 2015 traten
Dr.-Ing. Detlef Ahlborn und Enoch Freiherr zu Guttenberg gemeinsam auf und den Auswüchsen einer fehlgeleiteten Energiepolitik entschieden entgegen. Der Einladung des Vereins Mensch Natur waren mehrere hundert Bürger gefolgt. Hier finden Sie die Presseberichte und können die Veranstaltung in Bildern und Tönen nacherleben.
Mai 2015
Badische Zeitung zur Berichterstattung über das regenerative Wärmenetz in Bonndorf
Regeneratives Wärmenetz Bonndorf, leider durch grün-ideologisches Windkraft-Wunschdenken verwässert.
Wir haben zur Berichterstattung einen Leserbrief geschrieben, weil die Presseberichte der Badischen Zeitung viele Unwahrheiten zur Windkraft und deren Nutzen enthält. Den Leserbrief können Sie hier öffnen.
31. Mai 2015
Bonndorfer Leserbrief:
Klimawandel: Tornado sollte uns eine Warnung sein.

Wir zitieren daraus:
"Bonndorf zum Beispiel kann einen Klimaschutzbeitrag leisten, indem die im Regionalplan vorgesehenen Windkraftanlagen, für die es Bauinteressenten gibt, realisiert werden."

Und korrigieren diese krasse Unwahrheit wissenschaftlich fundiert und wirtschaftlich leider nachvollziehbar mit unserem rechts anklickbaren, offenen Brief.

2. Juli 2015
STUTTGART, Südwest-Presse
Land braucht mehr Zeit für neue Windräder
Beim Windkraft-Ausbau liegt das Land immer noch weit hinter grün-rotem Plan. Regierungschef Kretschmann verteidigt den schleppenden Ausbau. "Ich habe manchmal rumgetobt"

Dr. Hans Ulrich Rülke, FDP weist in seiner Pressemitteilung darauf hin, dass Baden-Württemberg als windärmstes Land der Republik nicht nochmal 1100 unnütze Windräder aufstellen sollte. Mit unserem Mail an Herrn Rülke beweisen wir, dass die Situation mit nur 1167 Vollaststunden noch schlimmer als von der FDP dargestellt ist. 

3. Juli 2015,  Badische Zeitung
Ein Puzzlestück für die Energiewende, überschüssigen Strom aus Wind und Sonne speichern
Wir können die Machbarkeit, die Effizienz und Marktreife von solchen geplanten Gross-Speichern nicht beurteilen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist folgender Passus im Artikel:
Zum anderen müsse im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der Passus gestrichen werden, wonach erneuerbarer Strom auch dann vergütet wird, wenn er nicht verbraucht wird oder nicht ins Netz eingespeist werden kann. Schon das schaffe einen Speichermarkt.
Siehe auch Wasserelektrolyse
Bild: Badische Zeitung/DPA

Esslinger Zeitung, 16. Juli  2015
Dem Windpark geht die Puste aus
ESSLINGEN: Stadtwerke und EnBW verkünden das Ende für zehn geplante Rotoren auf dem Schurwald - Die Luftbewegungen sind zu gering.

Siehe dazu auch Stuttgarter Zeitung vom 15. Juli 2015
Debatte über Windkraft nähert sich der Entscheidung
Zitat: Ein sehr großes Gebiet bei Esslingen (ES-03) mit 261 Hektar bleibt bestehen. Allerdings haben am Mittwoch die beiden Investoren EnBW und Stadtwerke Esslingen ihren Ausstieg aus den konkreten Planungen verkündet. Windmessungen hätten ergeben, dass deutlich weniger Ausbeute, als im Landeswindatlas errechnet, zu erwarten sei. Das Projekt sei nicht wirtschaftlich.
Badische Zeitung, 17. Juli 2015
Windkraft: Glottertal droht Waldkirch mit Klage
Der Glottertäler Gemeinderat will seine Bergflanken frei von Windrädern halten - vor allem die nördliche Richtung Waldkirch. Notfalls will die Gemeinde gegen die Standortpläne der Nachbarn klagen.

Wir haben heute Herrn Bürgermeister Herbstritt zu seiner klaren, vernunftbetonten Haltung mit diesem e-mail gratuliert.
Platte, St. Peter
Südwest-Presse, 11. Juli 2015
Angst vor Versorgungslücke
Die Wirtschaft sorgt sich um die Energieversorgung. Manche Unternehmen denken bereits an Auslagerungen, sagt Peter Kulitz, der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags.
und 
uns von Herrn Werner L. Simmling, Vorsitzender FDP-Kreisverband Göppingen verdankenswerterweise zur Verfügung gestellter Leserbrief zum Interview mit BWIHK-Präsident Kulitz, vom 11.07.2015 mit dem Titel:
Deutschlands Klima- und Energiepolitik ist total gescheitert

25. Mai 2015
Nutzbare Energie im Bodensee entspricht bis zu 2 AKW, Studie der Eawag Dübendorf
Ein winterlicher Wärmeentzug in der Grössenordnung der Energieproduktion von ein oder zwei Kernkraftwerken verändert die Wassertemperatur des Bodensees um weniger als 0,2 Grad Celsius. Das hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen auf das Ökosystem. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, in der erstmals systematisch simuliert wurde, wie sich Schichtung und Temperaturen im See bei grossen Energieentnahmen im Winter oder bei der Einleitung von Kühlwasser im Sommer verändern.
Mit Mail vom 25. Mai haben wir den Regionalverband Hochrhein-Bodensee und Landesminister Franz Untersteller entsprechend informiert.
Bild A. Bryner, Eawag
Südkurier, 3. Juli 2015 und Badische Zeitung
Investor baut Baar-Windpark, (siehe auch Solarcomplex)
Die Firma "Solarcomplex" will 40 Millionen Euro in sechs bis acht Anlagen auf Donaueschinger und Hüfinger Gemarkung stecken mit folgender in keiner Weise stichhaltigen Begründung:
Während im Norden und in der Nordsee schon fleißig Strom mit Windenergie produziert wird, herrscht im windschwachen Baden-Württemberg noch weitgehend Flaute auf diesem Sektor. Auf der Baar wird sich dies nach der gestrigen Vertragsunterzeichnung zwischen dem Investor, der Solarcomplex AG, Singen, sowie OB Erik Pauly für Donaueschingen und Bürgermeister Anton Knapp für Hüfingen ab 2017 ändern. Ziel sind bis zu acht Schwachwindanlagen mit einer Höhe von 200 Metern auf der Länge.
Bild: Badische Zeitung
Südkurier, 31. Juli 2015
Drei Windräder am Standort Verenaforen (siehe auch Solarcomplex)
Der Gemeinderat von Tengen ist einverstanden, dass ab 2017 mit drei Windrädern Strom für 20.000 Menschen erzeugt wird.
Mit der Verpachtung von Grundstücksflächen hat der Gemeinderat der Stadt Tengen grünes Licht gegeben, damit durch die Interessengemeinschaft Windkraft Hegau Bodensee (IG Hegauwind) am Standort Verenaforen auf Gemarkung Wiechs am Randen drei Windräder gebaut werden können. Sie haben eine Nabenhöhe von 134 Metern und einen Rotoren-Durchmesser von bis zu 126 Meter. Die Gesamthöhe der Windräder wird sich auf nahezu 200 Meter belaufen. Die benötigte Gesamtfläche des Windparks beträgt zirka 118 Hektar.
Standorte-Verenafohren; Bild Südkurier
Südkurier, 3. August 2015
Bürgerinitiative gegen Windkraf
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Bürger wehren sich gegen Windkraft-Pläne auf dem Kirnberg und Roßberg. Die Bürgerinitiative „Schützt das Naturjuwel Hegau“ hat sich gegründet
Mit der Gründung der Bürgerinitiative „Schützt das Naturjuwel Hegau“ wehren sich Bürger gegen die Windkraft-Pläne auf dem Kirnberg und Roßberg bei Steißlingen. „Besorgte Bürger aus Steißlingen, von der Homburg und aus Stahringen haben die Bürgerinitiative gegründet“, berichtet die Vorsitzende Kerstin Riess aus Stahringen.
Südkurier, 28. August 2015
UWG gegen Strom aus dem Wald

Die Diskussion um Nutzung von Windkraft rund um Steißlingen sorgt in der Gemeinde weiter für heftige Debatten. Das zeigt eine Reaktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Steißlingen zur Erklärung von Gemeinderatsfraktionen aus CDU, Freie Wähler, SPD und Grünen, die jüngst geschlossen für Windräder auf Kirnberg und Roßberg plädierten.
Südkurier, 8. September 2015
Warum Karl Kuppel gegen Windkraft auf dem Kirnberg ist
Karl Kuppel wehrt sich gegen die von der Interessengemeinschaft Hegauwind geplanten Windkraftanlagen auf dem Kirnberg, weil er in der Nachbarschaft wohnt und weil er Windräder dort oben für unsinnig hält
Die IG Hegauwind macht genügend Wind auf dem Kirnberg geltend, Sie bezweifeln das?
Die IG Hegauwind hat cirka vier Wochen auf dem Kirnberg gemessen. Ihr Sprecher Bene Müller weigert sich, die genauen Messergebnisse herauszugeben. Warum? Ich glaube nicht, dass der Wind da oben für einen wirtschaftlichen Ertrag ausreicht. Schauen Sie, im Herbst liegt der Nebel fünf, sechs Wochen wie Blei über der Landschaft. Da weht kein Lüftchen, da rührt sich gar nichts, dann stehen die Windräder still.
Südkurier, Bild Georg Becker
Stuttgarter Nachrichten, 18. September 2015
Kraftwerk der EnBW
Kohlegigant geht in Mannheim ans Netz

Wir zitieren aus dem Artikel der Stuttgarter-Nachrichten

Zitat 1

Das Milliardending am Rhein wird heute selbst von früheren Gegnern als unverzichtbar für die Stromversorgung bewertet,­ nicht zuletzt auch wegen seiner Bedeutung als „Kaltreserve“ für ganz Baden-Württemberg. Wenn an manchen Wintertagen die Sonne schwächelt und der Wind nicht weht, springt Mannheim inzwischen regelmäßig als „Notstromlieferant“ ein.

Zitat 2
Es ist wohl das letzte Steinkohlekraftwerk dieser Größenordnung, das in Deutschland ans Netz geht.
Zu Zitat 1 empfehlen wir den Artikel von Vernunftkraft.de "wie ist  das mit der Kohle?".

Zitat 2 zweifeln wir angesichts der Grafik von bestehenden Kraftwerkprojekten in Deutschland an.
Südkurier, 1. Oktober 2015
Steißlinger UWG bezieht Stellung
Schwere Vorwürfe erheben die Windkraftkritiker in Steißlingen gegen die Meinungsführer der Befürworter. In einer Stellungnahme sieht der Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) in Steißlingen den Ort durch Auswärtige bedrängt und bevormundet.

Siehe dazu auch den Artikel der UWG mit eindrücklichen Bildern
und unsere Seite "Solarcomplex".
Badische Zeitung, 10. Oktober 2015
Annäherung gegen die Windkraft
Bürgerinitiative und Stadträte tauschen Standpunkte aus.

TITISEE-NEUSTADT (pes). "Die in der derzeitigen Planung ausgewiesenen Standorte für Windkraftanlagen werden von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien abgelehnt": Dieses Fazit zieht die Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwalds von einer Aussprache, zu der sie die Stadträte und den Bürgermeister gebeten hatte. Demnach wollen beide Seiten darauf hinwirken, dass geprüft wird, ob die bisher angewendeten Kriterien noch haltbar sind oder neu gefasst werden müssen.
Badische Zeitung, 2. November 2015
Neue Rotoren drehen sich, Windrad auf der Hornisgrinde.
Der Bau neuer Windrotoren im Land geht mit wachsender Geschwindigkeit voran. Am Wochenende wurde der zurzeit größte Windpark Baden-Württembergs im Harthäuser Wald (Landkreis Heilbronn und Hohenlohekreis) in Betrieb genommen. Dessen 14 Rotoren haben laut Staatsministerium eine Leistung von je drei Megawatt und sollen bis zu 92 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Damit können fast 26 300 Haushalte versorgt werden.
Mit Klick zum  dazugehörenden Leserbrief, der die euphorischen, phantasievollen Produktionsdaten
ins rechte Licht rückt.
Badische Zeitung, 27. Oktober 2015
Windräder sind keine Leisetreter
Forscher simulieren Windpark auf Glaserkopf Diskussionen bei Bürgersprechstunde
Bei einer Bürgersprechstunde zum Windpark auf dem Glaserkopf in Gersbach/Gemarkung Hasel stellten die Mitarbeiter des Forschungsprojektes Dezent Zivil in der Bergkopfhalle Gersbach Video- und Audio-Videodemonstrationen der geplanten Windparks vor.
Mehrheitlich erklärten die Bürger nach dieser Demonstration, dass diese für sie sehr hilfreich gewesen sei, da allgemein das Geräusch als stärker erlebt wurde, als man es erwartet hatte.
Badische Zeitung, 6. November 2015
Windkraft Rohrenkopf ist genehmigt
Landratsamt Lörrach traf die Entscheidung am Montag / Behörde beurteilt nach Daten und Fakten.
GERSBACH (BZ). Am Montag, 2. November, hat das Landratsamt Lörrach den Antrag der Bürgerwind Entwicklungs-GmbH & Co. KG, Schönau, den Bau und Betrieb von fünf Windkraftanlagen auf dem Rohrenkopf genehmigt. Die Anlagen mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und einer Gesamthöhe von 206 Metern haben eine installierte Leistung von insgesamt 15 Megawatt und sollen nördlich von Gersbach im Waldgebiet Rohrenkopf erstellt werden.
Südkurier, 20. November 2015
Juristischer Gegenwind für Windpark Rohrenkopf
Grundstückseigentümer legen Widerspruch ein. Anwalt will laufende Arbeiten stoppen
Juristisch kommt Gegenwind für den vor zwei Wochen vom Landratsamt Lörrach genehmigten Windpark Rohrenkopf auf: Erst hat mit Armin Brauns ein Fachanwalt im Namen zweier Gersbacher Grundstückseigentümer Widerspruch eingelegt. Nun hat er am Mittwoch nachgelegt und per Eilantrag beim Verwaltungsgericht Freiburg einen - was die Gültigkeit der Genehmigung angeht - Aufschub beantragt, auch um damit einen Stopp der bereits angelaufen Vorarbeiten zu erwirken.
November 2015
Aus Klärschlamm Strom produzieren
Schon bald könnten die Kläranlagen in der Europäischen Union von Energieverbrauchern zu Stromproduzenten werden. Denn im europäischen Abwasser schlummert die Energie von rund 315 000 Terajoule.
Würde man dieses Potenzial nutzen (zum Beispiel durch die Vergärung des Klärschlamms zu Biogas), könnte man damit gleich viel Energie produzieren wie 12 konventionelle Grosskraftwerke.
Mehr dazu unter eawag und powerstep.eu
Badische Zeitung, 21. November 2015
"Vorauseilender Gehorsam"
Bürgerinitiative Windkraft wendet sich in einem offenen Brief an Bürgermeister Hinterseh.
In einem offenen Brief appelliert die Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwalds an Bürgermeister Armin Hinterseh, "im Interesse der weitaus überwiegenden Mehrheit der Bürger, den jetzigen Planungsstand nicht zu akzeptieren und keine Konzentrationszonen für Windkraftanlagen im Hochschwarzwald auszuweisen".
21. Januar 2016 Vernunftkraft.de und ZDF
Dreimal Minus bringt viel Negatives
Am 20. Januar 2016 nähert sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen der Wind-Wirklichkeit.
In einem ZDF-Beitrag mit dem Titel „Minusgeschäft Windenergie?“ wird berichtet, dass die Rendite-Hoffnungen von Windkraft-Investoren in der Vergangenheit systematisch enttäuscht wurden und generell häufig illusorisch sind.
Südkurier, 21. Januar 2016
Windkraftgegner setzen auf Kraft des Wassers
Informationen zur Energieversorgung in Region. CO2-freie Energie aus Wasserkraftwerken
mit aufschlussreicher  Schlussfolgerung:
Nicht ausreichende Fachkenntnisse aber würden die Rechtmäßigkeit von behördlichen Entscheidungen in Frage stellen. „So sind unter Umständen die Voraussetzungen der erforderlichen gesetzlichen Ermächtigungsgrundlagen gar nicht erfüllt beziehungsweise notwendige Abwägungen fehlerhaft“. Daraus könnten rechtswidrige Plan- beziehungsweise Genehmigungsentscheidungen resultieren. „Abwägungsrelevantes Tatsachenmaterial“ sei immer „umfassend zu ermitteln“. Eine Beschränkung auf „ungeprüfte und von den tatsächlichen Gegebenheiten eines Planungsraumes, einer Örtlichkeit losgelöste Wiedergabe von abstrakten Zielen, wie das sogenannte öffentliche Interesse an der Umsetzung der Energiewende, kann dagegen nicht ausreichen“.
Badische Zeitung 26. Februar 2016
Mehr Windräder für das Land
Kretschmann schreibt Merkel.
STUTTGART. Ministerpräsident Winfried Kretschmann drängt auf ein höheres Tempo bei Ausbau erneuerbarer Energien hierzulande. Nach der Einigung auf der Pariser Weltklimakonferenz seien mehr und nicht weniger erneuerbare Energien gefragt, hat der grüne Regierungschefin jüngst Kanzlerin Merkel mit Datum vom 23. Februar geschrieben. "Auch industriepolitisch brauchen wir ein Signal des Aufbruchs und nicht der Verzagtheit", heißt es zum Schluss des zweieinhalbseitigen Schreibens, das der Badischen Zeitung vorliegt.
Und damit scheint der Weg frei für Riesenräder in unserem schönen Land:
Deutscher Arbeitgeberverband, 16. März 2016
Sind die Vorreiter der Energiepolitik noch zu retten?
Manfred Haferburg beleuchtet in seinem - gerade auf der Webseite des Verbandes veröffentlichten Beitrag - die  sozialen Kosten der Energiewende.

Auch wenn viele Argumente natürlich schon gesagt sind - es wird jetzt darauf ankommen, Antworten auf die Frage zu finden: Wie kommt Deutschland aus dieser gefährlichen Sackgasse wieder heraus.

Da die CDU den wohl unumkehrbaren Weg zur Umwandlung in eine grüne Schwesterpartei eingeschlagen hat, ist von der bisherigen bürgerliche Mitte darauf keine Antwort mehr zu erwarten.
Wir hoffen, dass die Herren Kretschmann, Wolf und Untersteller diesen Artikel der NZZ und den nachfolgenden des Deutschen Arbeitgeberverbandes lesen und darüber nachdenken.
Südkurier, 21. April 2016
"Es gibt bei Politikern viel Erstaunen"
Windkraftgegner aus vier Bürger-Initiativen verbreiten ihre Argumente gegen Windräder im Hegau. Ein Gespräch mit ihrem Sprecher Markus Bihler.
Wie wollen Sie mit Ihrem Forum nun weiter gegen Windkraft im Hegau aktiv werden?
Wir werden die Verantwortlichen weiter zur Sorgfaltspflicht auffordern. Es ist egal ob es sich um eine Kläranlage oder ein Windrad handelt. Wenn man in eine Kläranlage investiert würde man ein Gegenangebot einholen. Bei der Beteiligung für den Windpark Verenafohren gilt das offensichtliche nicht. Laut einem Wettbewerber war man nur einmal zur Vorstellung eines Konzepts geladen, dann wurde aber ohne konkretes Angebot der Auftrag von über 17 Millionen Euro für die Solarcomplex AG entschieden. Die Gutachten, vom Verkäufer in Auftrag gegeben und teilweise sogar selbst gefertigt, wurden ohne angemessene Prüfung akzeptiert. Wir fordern dass die investierenden Gemeinden, eine unabhängige Prüfung der Gutachten in Auftrag geben und nicht denen des Projektierers, der am Bau Millionen verdient, ungeprüft Glauben schenken. Nicht einmal wenn man einen gebrauchten Unimog für den Bauhof kauft, würde man ausschliesslich nach den Beteuerungen des Verkäufers entscheiden. Insbesondere nicht dort wo es um klare physikalische Bedingungen und messbare Werte mit offiziellen Normen geht.
Für die Windanlage Verenaforen bei Tengen fällt reichlich Wald.
Bild: Südkurier
Badische Zeitung, 3. Juni 2016
Anwohner klagen über laute Windräder
Seit einigen Wochen ragen elf neue Windkraftanlagen über den Kammhöhen im Schuttertal. Nun melden sich Anwohner und klagen über deren Lautstärke.
"Das müssen wir natürlich unbedingt prüfen. Es kann nicht sein, dass Sie nachts gestört werden. Und ich stehe hier als Bürgermeister ganz hinter Ihnen"

Dann bleibt nur, die Räder wieder abzubauen, denn leise sind die Riesenräder  nie und nimmer, , aber komplett nutzlos.
Neue Zürcher Zeitung, 15. Juni 2016
Berlins Jahrhundertprojekt in Schieflage
Die Entzauberung der Energiewende
Berlin ist stolz, dass stets mehr Strom aus Wind und Sonne kommt. Die Erfolgsmeldungen wirken aber eher wie Durchhalteparolen. In der Diskussion über die Energiewende dominieren Illusionen und Mythen.
Südkurier, 15.Juni 2016
Klares Nein zum Windpark Hasel
Schopfheim mit Nachbargemeinde im Clinch. Gemeinderat lehnt Antrag der EnBW auf immissionrechtslich Genehmigung ab
Schopfheim will nicht, dass der Ortsteil Gersbach von Windrädern umzingelt wird. Der Gemeinderat sprach sich am Montag gegen das Projekt aus. Bild: Gerd Sutter, Südkurier
Südkurier, 16. Juni 2016
Gemeinderat sagt "Ja, aber..." zur Windkraft
Windkraft ja, aber nicht über Wehrer Gebiet. Eine neue Windanlage ist zwischen Hasel und Schopfheim geplant, doch der Gemeinderat lehnt eine Anbindung über Wehrer Gebiet ab.
Die Welt am Sonntag, 24. Juli 2016
Sturm auf die Windräder
Nach Jahren des Chaos versucht die Bundesregierung, der Energiewende einen Plan zu verpassen. Aber dort, wo der größte Rückhalt nötig wäre, wächst der heftigste Widerstand: Auf dem Land werden Kommunen entmündigt, die Bürgerbeteiligung erweist sich als Farce.

Badische Zeitung, 11. August 2016
Die Windräder im Schuttertal laufen nachts reduziert

Nach Beschwerden von Anwohnern über den Lärm, der durch die Windräder im Windpark Südliche Ortenau verursacht worden sein soll, hat der Betreiber den Betrieb in den Abend- und Nachtstunden vorerst eingeschränkt.
Badische Zeitung, 13. Autust 2016
Schwächen der Windenergie angesprochen
Infowanderung der BI "GegenWind - für das obere Elztal". Der Monat Juli sei dafür das beste Beispiel gewesen: Gleich an mehreren Tagen hätten die Windräder zwischen "Rosskopf" und "Prechtäler Schanze" stillgestanden, was eindrücklich zeige, dass Windkraftanlagen für die Grundlastversorgung nicht geeignet seien und konventionelle Kraftwerke nicht ersetzen könnten.
Markgräfler Tagblatt, 07.09.2016 22:00 Uhr
„Lumpensammler für schlechte Standorte“
Schopfheim-Gersbach. Insgesamt fünf Windräder möchte die EnBW auf dem Glaserkopf bauen. Eine der Anlagen soll in einem Abstand von 409 Meter zum Mettlenhof aufgestellt werden. Familie Bürk, die den Hof betreibt, will nun Klage beim Verwaltungsgericht einreichen, sollte das Landratsamt Lörrach die Baugenehmigung erteilen.
Südkurier, 2. September 2016
Unmut in Schweizer Windrad-Gruppe
Windpark-Planung auf dem Chroobach am Schienerberg läuft jetzt ohne Ramsener und Hemishofer Beteiligung weiter.
Hegau/Ramsen/Schienen - Mehrere Windrad-Projekte sind im und rund um den Hegau geplant. Neben dem Kirnberg bei Steißlingen und dem Bergrücken Verenafohren bei Tengen-Wiechs haben sich Investoren den Schienerberg als möglichen Standort ausgesucht. Also in direkter Nachbarschaft - und Sichtweite - zu Rielasingen-Worblingen und anderen Orten.
Südkurier, 9. September 2016
Windräder auf dem Hegau: Neuer Streitpunkt zu Windstrom-Menge
Im Dauerstreit um den Bau von Windrädern im Hegau tobt nun eine neue Debatte. Nachdem die Projektplaner für die drei Windräder am Randen auf dem Bergrücken Verenafohren vorhersagen, dass dort Strom für rund 20.000 Menschen erzeugt werden soll, ziehen das die Windkraft-Kritiker in Zweifel. Auch Tengens Bürgermeister Marian Schreier, ein Befürworter der Randen-Windräder, wird nach einem Interview zu diesem Thema im SÜDKURIER heftig angegriffen.

Die Fakten zu Windstrom-Menge, zur Netzeinspeisung (hauptsächlich in die Schweiz), zur Ökologie, zu sozialen Auswirkungen, zur Wirtschaftlichkeit sowie zum Inhalt des Antrags der IG-Hegauwind  an die Bundesnetzagentur zwecks Registrierung können hier nachgelesen und nachgeprüft werden.
Wochenblatt, 18. August 2016
Viel Wind um Windkraft
Landratsamt widerspricht Windkraftgegner des Forum Hegau Bodensee zu Verenafohren, sagt aber gleichzeitig, dass:
bevor die Teilbaufreigabe dann tatsächlich erteilt wurde, wurde das Landratsamt allerdings darüber informiert, dass seitens der Antragsteller sehr wahrscheinlich eine Änderung der bereits genehmigten Planung beabsichtigt sei (Trafostation im Turm, Übergabe- und Schaltstation, Höhendifferenz von 1 m).
Aufgrund dessen wurde die Teilbaufreigabe durch das Landratsamt zurückgehalten.

Heise.de, 16. September 2016
Energiewende: Wirtschaftsministerium beginnt Umfrage zu "Strom 2030"
Das von Sigmar Gabriel geführte Wirtschaftsressort hat ein "Impulspapier" zu langfristigen Trends für den Stromsektor veröffentlicht, das den "Energiemarkt 2.0" vorbereiten soll, und nimmt Kommentare dazu entgegen.
Das Bundeswirtschaftsministerium will ausloten, welche Weichen die Politik in den kommenden Jahren stellen sollte, um die Energiewende im Strombereich kostengünstig hinzubekommen. Es hat dazu am Freitag ein "Impulspapier Strom 2030 " veröffentlicht, das es als Startschuss für einen breiten Diskussionsprozess über die dringlichsten energiepolitischen Aufgaben erachtet.
Südkurier, 22. September 2016
Grüne Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger greift Windrad-Gegner im Hegau scharf an
Lang hat sie in der Windrad-Debatte im Hegau geschwiegen, jetzt greift sie deutlich ein und meldet sich mit vehementer Kritik an den Windkraft-Gegnern zu Wort: Dorothea Wehinger, die grüne Landtagsabgeordnete aus dem Hegau-Wahlkreis Singen-Stockach, wirft den Windrad-Gegnern "Irreführung" und "Falsch-Behauptungen" vor, um Stimmung gegen Windanlagen in der Region zu machen.

Im Artikel diffamiert Frau Wehinger die
führenden Köpfe der Dach-Organisation der Anti-Windrad-Bürgergruppen im Hegau als Egomanen, nach Duden als krankhaft auf die eigene Person bezogene Akteure.

Wir haben Frau Wehinger heute in unserem  offenen Brief geantwortet.
Südkurier, 29. September 2016
Ja zu Windpark - Rodung von 3,7 Hektar Wald noch in diesem Jahr
Der Technischer Ausschuss stimmt für das 43-Millionen-Euro-Projekt und nimmt dafür 3,7 Hektar Waldrodung in Kauf. Die Anlagen sollen bis Ende 2017 in Betrieb gehen.

Unser Schreiben vom 3. Oktober 2016 an Herrn Landrat S. Hintersee, Landratsamt Schwarzwald-Baar und unsere Pressemitteilung können Sie unter
Aktuelles-Solarcomplex-Länge nachlesen-
Südkurier, 14. Oktober 2016
Fürstenberg wählt neuen Ortsvorsteher
Bernhard Schmid folgtauf Gerhard HoggNach RücktrittenGremium wieder komplett
Windkraftanlage auf der Länge noch unsicher
Für den Bau der Windkraftanlagen geht eine Waldfläche von acht Hektar verloren, die in direkter Umgebung wieder aufgeforstet werden soll. Die Solarcomplex sucht deshalb dringend Landbesitzer, die bereit sind, Flächen zur Aufforstung bereitzustellen. Die einmalige Entschädigung für 20 Jahre betrage 20 000 Euro pro Hektar plus einer kostenfreien Aufforstung. Insgesamt fordert der Gesetzgeber Ausgleichsmaßnahmen auf einer Fläche von 14 Hektar.
Noch in der Abklärung hinsichtlich des Vogelschutzes befindet sich das Baugesuch für die leistungsstärkste der acht Anlagen. Sollte sie von den Behörden nicht bewilligt werden, hält Dürr-Pucher den kompletten Windparks für gefährdet
.
Südkurier, 11. Oktober 2016
Vorläufiges Aus für zwei Windkraftparks bei Furtwangen

Ein Behörden-Gremium versagt die Genehmigung, weil unklar ist, wie viele bedrohte Wildvögel betroffen wären. Ein drittes Gutachten über die geschützten Vogelarten soll jetzt Klarheit bringen.
Furtwangen/Vöhrenbach - Die beiden geplanten Windparks auf dem Rappeneck und auf dem Linacher Rücken werden vorerst nicht genehmigt. Im Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in Villingen fand am vergangenen Mittwoch der mit Spannung erwartete Erörterungstermin zu den Windkraftprojekten Rappeneck (zwischen Rohrbach und Vöhrenbach) und Linacher Rücken statt. Die Sitzung war nichtöffentlich, die Presse nicht zugelassen.
Badische Zeitung, 18. Oktober 2016
Entweder das Hotel oder die Windkraftanlagen
Margaret und Meinrad Tröndle wollen nicht in St. Blasien und Schluchsee investieren, wenn das Landratsamt Waldshut die beiden Anlagen in Häusern genehmigt.
Unser Kommentar: Wir gratulieren Frau und Herr Tröndle zur unmissverständlichen Stellungnahme und sind nun gespannt, ob Vernunft und lokales Gewerbe, oder ob die Windkraft-Subventions-Jagdhunde obsiegen werden.
Schwarzwälder Bote, 19. Oktober 2016 Donaueschingen
Windkraft-Gegner laufen gegen acht geplante Anlagen Sturm
Die Verträge für die acht Windräder auf der Länge auf Donaueschinger und Hüfinger Gemarkung sind längst unterzeichnet, doch in der Folge der Berichterstattung über die Projektvorstellung im Donaueschinger Gemeinderat und den im Dezember anstehenden ersten Rodungen der Wälder auf der Anhöhe neben dem Fürstenberg gibt es nun doch Gegenwind für das 42-Millionen-Euro-Projekt.
Ueli Joss vom Stühlinger Forum für regenerative Energie im Einklang mit Mensch und Natur fordert in einem Schreiben Landrat Sven Hinterseh dazu auf, keine Betriebsgenehmigung für den von der Singener Solarcomplex AG geplanten Windpark zu erteilen - Anlass ist der Verzicht auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Neben Joos kritisiert auch das Forum "Vernunftkraft.de" diesen Verzicht.
Badische Zeitung, 20. Oktober 2016
Gegenwind auch aus anderen Regionen
Windkraftgegner laufen gegen geplante Anlage auf der Länge Sturm und servieren dazu zahlreiche Argumente.
Schwarzwälder Bote, Blumberg, 20. Oktober 2016
Fünf Rotoren für 10.000 Haushalte
Wenn alles so klappt, wie sich das der Investor vorstellt, dann drehen sich die Rotoren ab Januar 2018 auf dem Ettenberg bei Riedöschingen.

Südkurier, 20. Oktober 2016
Windpark für 29 Millionen Euro auf dem Blumberger Ettenberg geplant
Die Firma Green City Energy würde gerne einen Windpark mit fünf Anlagen auf dem Ettenberg bei Riedöschingen realisieren. Wenn alles klappt, dann drehen sich die Rotoren ab Januar 2018.
Situation Laenge_Ettenberg
Grosswindpark Fürstenberg-Länge und Riedöschingen-Ettenberg mit 13 Windradgiganten von je 230 Metern Höhe.
Südkurier,  2. November 2016
Wettlauf um den Windpark Länge
Für Preisgarantie ist Genehmigung noch 2016 erforderlich. Kommt diese erst 2017 könnte dies das Aus bedeuten. Niedrigere Vergütung macht Park wohl unwirtschaftlich.
Ueli Joss, Forum für regenerative Energie im Einklang mit Mensch und Natur, Stühlingen: Wir können nachvollziehen, dass Solarcomplex und Green City Energy mit allen Mitteln auf eine Bewilligung noch dieses Jahr drängen, weil gemäß EEG-Novelle ab 2017 die Förderung für Windenergie an Land ausgeschrieben werden muss und damit mit Sicherheit die Einspeisevergütung sinken wird. Unter diesem Druck dürfen aber weder gesetzliche noch verwaltungsrechtliche Vorgaben gebeugt werden. Auch Soll-Vorschriften der Gemeinedordnung dürfen nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden. Der Schutz von Mensch, Flora, Fauna und Klima hat vor den rein finanziellen Interessen der "Subventions-Jagdhunde" unbedingten Vorrang.
Badische Zeitung, 15. November 2016
Der Windpark muss im Schuttertal nachbessern
Die Green City Energy AG als Betreiber des Bürgerwindparks Südliche Ortenau muss nachbessern. Messungen des Landratsamtes nach Klagen von Anwohnern im Schuttertal haben einen zu hohen Geräuschpegel ergeben.
Investitionen in weitere Windkraftanlagen erteilte er eine deutliche Absage. Die Beteiligung in Mecklenburg-Vorpommern würde sich gerade so rechnen. Die Gegend hier und auch der Schwarzwald seien ungeeignet, da die mögliche Windausbeute zu gering sei.
Südkurier,Konstanz 25.9.2016
Sonnenenergie vom neuen Schuldach der Gemeinschaftsschule Gebhard
Die Stadtwerke betreiben ab sofort eine Photovoltaik-Anlage auf dem Neubau der Gemeinschaftsschule Gebhard. Ob die Anlage den Energiebedarf des Gebäudes decken kann, daran zweifelt Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner.
Badische Zeitung, 9. Dezember 2016
WINDKRAFTAUSBAU
Tagesspiegel: Selbst erzeugter Knoten

Zitat aus dem Artikel:

Ungelöst ist jedoch das Problem des überschüssigen Windstroms, also wenn Rotoren sich drehen, ihre Leistung im Netz aber nicht gebraucht wird.

Und Auszug aus dem Kommentar von Peter Epp:
Herrn Rueskamp kann man nur zustimmen. Er ist bisher einer der wenigen, der es wagt zu sagen, dass die Windräder Strom produzieren, den keiner braucht. Dieses Systen grenzt schon an Irrsinn. Alle loben sich, wie fortschrittlich sie sind, wenn sie möglichst viele Windräder auf z.B. in ihrer Gemeinde stehen haben. Keiner will sehen bzw. wahrhaben, was das wirklich bedeutet. Jeder erzeugten MW aus Windkraft müssen eine entsprechende MW aus konventionellen Kraftwerken vorgehalten werden, sonst geht der Strom bzw. das Licht aus, wenn kein Wind weht. Da diese Kraftwerke nicht regelbar sind, muss die entsprechende Strommenge die die Windräder produzieren quasi verschenkt werden.
Um keinen falschen Verdacht aufkommen zu lassen, ich bin im Grunde kein Windkraftgegener. Ich bin der Meinung, man hätte den Ausbau der regerativen Energie etwas langsamer angehen müssen, um sicherzustellen, dass der regenerativ erzeugte Strom tatsächlich verwertet werden kann. So leisten wir uns zwei Syteme nebeneinander auf Kosten der Stromverbraucher. Das ist ein betriebswirtschaflicher Irrsinn und der Umwelt ist bislang auch nicht gedient.
Nebensstehende Grafik zeigt klar, dass diese zwei System notwendig sind, am 6. Dezember trugen die über 500 WKA in BW nämlich praktisch null MW zur Stromversorgung bei.
(siehe auch TransnetBW/Kennzahlen)
Für Gross, Klick ins Bild
Badische Zeitung, 21. Dezember 2016, SCHUTTERTAL
Ab sofort werden drei Windräder nachts abgeschaltet
Neue Messungen haben ergeben, dass die Immissionsrichtwerte an einigen Orten nicht eingehalten werden: Daher werden drei der sieben Windenergieanlagen des Bürgerwindparks Südliche Ortenau ab sofort nachts abgeschaltet.
22.12.2016 15:23  Südkurier, Günter Vollmer  Donaueschingen
Windkraftanlagen werden jetzt genehmigt
Bescheide werden noch diese, spätestens aber nächste Woche erteilt.
Unser Kurzkommentar:
Sollten die Riesenräder wirklich gebaut werden, müssen sie wahrscheinllich nicht wie im Schuttertal (siehe unten) wegen Lärmbeläsitung abgestellt werden. Aber sie werden mit Sicherheit während vielen Tagen des Jahres wegen fehlendem Wind und Abschaltzeiten zum Schutz der Fledermaus und der Rotmilan stillstehen und überhaupt nichts zum Klimaschutz beitragen. Weil die Riesentürme nur Zappelstrom liefern, und Baunkohhlekraftwerke den Strom, den wir jederzeit aus der Steckdose beziehen wollen sicherstellen müssen. Die ca. 16 Hektar zu rodender Wald, welche pro Jahr 16 mal 10 Tonnen CO2 schlucken, werden von den Windmüllern verschwiegen.
28.12.2016, Manager-Magazin
Steigende Strompreise, Ökologischer Irrsinn
Die Elektronenschieber - ein Besuch im Nervenzentrum der Energiewende
1. Teil: Die Elektronenschieber - ein Besuch im Nervenzentrum der Energiewende
2. Teil: Mehr Ökostrom heißt steigende EEG-Umlage: "Das kann man den Menschen nur sehr schwer erklären"
3. Teil: Ökologischer Irrsinn
4. Teil: Verbraucher trägt Milliardenkosten zur Stabilisierung des Netzes
27.12.2016, Mail vom LRA, Herrn J. Gwinner
Genehmigung für die 8 WKAs der Fa. solarcomplex
Ich teile Ihnen mit, dass wir am 21.12.2016 die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die 8 WKAs der Fa. solarcomplex erteilt haben; hierauf bestand seitens der Antragstellerin ein Rechtsanspruch.
Forum für regenerative Energien im Einklang mit Mensch und Natur
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