Wir haben uns geirrt !!! Und wir irren unbeirrt weiter.
AUS DEM ZEIT-ARTIKEL "SCHMUTZIGER IRRTUM"

Graichen sagt, kurz gefasst: Wir haben uns geirrt bei der Energiewende. Nicht in ein paar Details, sondern in einem zentralen Punkt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen, die Deutschland baut, leisten nicht, was wir uns von ihnen versprochen haben. Wir hatten gehofft, dass sie die schmutzigen Kohlekraftwerke ersetzen würden, die schlimmste Quelle von Treibhausgasen. Aber das tun sie nicht.
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IRRTÜMER ABSTELLEN. NATUR BEWAHREN.

Am 11. Dezember 2014 hat Vernunftkraft.de an Herrn Dr. Patrick Graichen, den Direktor des Think Tanks AGORA Energiewende, geschrieben. Anlass war dessen in der ZEIT vom 4. Dezember 2014 zu lesendes Eingeständnis, dass man sich bei der Energiewende in zentralen Punkten kollektiv geirrt habe. Den Brief und die Presseerklärung finden Sie hier
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ALLES PASST - AUSSER FAST

Am 26. November 2014 berichtet die Stuttgarter Zeitung über eine Podiumsdiskussion, bei der sich Bundesminister Sigmar Gabriel ausführlich zum aktuellen Stand der Energiewende-Politik äußerte. In bemerkenswerter Klarheit und Ehrlichkeit erklärte er:

Bei der Energiewende passt fast nichts zusammen. Womit der Minister fast vollständig Recht hat.
Wenn man vom Wörtchen ‘fast’ absieht, vollständig.
"ÖKOSTROM" BRINGT BRAUNKOHLEBAGGER AUF TOUREN

Trotz der milliardenschweren Förderung erneuerbarer Energien ist die klimaschädliche Stromproduktion aus Braunkohle 2013 in Deutschland auf den höchsten Wert seit 1990 geklettert. Mit Klick ins Bild unten lesen, warum dies so ist:

WINDRÄDER UND BRAUNKOHLEBAGGER STOPPEN DIE WASSERKRAFT-STROMPRODUKTION IN DEN RHEIN-KRAFTWERKEN LAUFENBURG, RHEINFELDEN UND WYHLEN

Bis zum 10. Dezember 2014 war Wasserkraft-Strom mit Wind- und Sonnenstrom als Ökostrom gleichgestellt und konnte immer voll ins Netz eingespiesen werden. Nun scheint aber zeitweilig so viel Wind-Zappelstrom und Tages-Sonnenstrom anzufallen, dass das Baden-Württembergische (Transnet BW) Netz durch die (im Gegensatz zu Kohlekraftwerken) schnell regulierbare und abschaltbare Wasserkraft stabilisiert werden muss.

Siehe dazu:
Energiedienst-Wasserkraftwerke leisten künftig wertvollen Beitrag zur Netzstabilität
Südkurier: Stauwehr am Kraftwerk in Laufenburg und Rheinfelden öffnet sich jetzt häufiger
Laufenburg -  Energiedienst drosselt in den Kraftwerken Laufenburg und Rheinfelden bei Überkapazität die Produktion und trägt zur Stabilität des Stromnetzes bei.
Badische Zeitung: Wasser ablassen für ein stabiles Netz
Behörden stimmen moderater Flexibilisierung der Stromerzeugung zu / Beitrag zur Energiewende.
Rottweil Weblog, Wasserkraft wegen Energiewende abgestellt.
Wir stellen dazu folgende Fragen:
Warum werden nicht die Windränder abgestellt, die sind doch mindestens so schnell regulierbar wie die grundlastfähige, damit planbare und daher viel wertvollere Wasserkraft?
Warum werden PV-Anlagen und Biogas-Anlagen nicht vom Netz genommen, auch diese sind per Gesetzesverfügung zentral regulierbar?
Sind Windkraft- und PV-Wirtschaftslobby inzwischen politisch so einflussreich, dass diese "Ökostrom"-Varianten der planbaren- und rein ökologischen Wasserkraft bevorzugt werden?
Wieso planen Kommunen und Regionalverbände weiterhin Windkraft-Flächen-nutzungspläne, wenn doch schon zu viel dieser Riesendinger herumstehen und am Markt vorbei-produzieren?
Wann realisieren die Herren Ministerpräsident W. Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller ihren auf Grund von den Fehlleistungen der Denkfabrik Agora-Energiewende teilweise verständlichen Irrtum und korrigieren ihr Ziel, nochmals 1200 unnötige Windräder im windarmen Süden aufzustellen?
Laufenburg (Bild Energiedienst)
Rheinfelden (Bild Energiedienst)
Wyhlen (Bild Energiedienst)
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. März 2015
Irrsinn in Irsching
In Bayern steht die beste, größte, effizienteste Gasturbine der Welt. Dass sie nicht läuft, ist ein Jammer. Und verrät einiges über den Wahnsinn der Energiepolitik.
Badische Zeitung, 7. März 2015
Modernstem Gaskraftwerk droht Schließung
Die Eigentümer der Anlage nahe Ingolstadt und der Netzbetreiber erwägen aus Kostengründen Stilllegung / Horst Seehofer möchte das nicht zulassen.
Bild Badische Zeitung, Foto DPA
Der Spiegel:
Schwarze Schatten
Von Alexander Neubacher


Deutschland steigt um auf Ökostrom?

Im Gegenteil. Es rauchen die Kaminschlote. Plus acht Prozent beim Steinkohleverbrauch, so die Bilanz im ersten Halbjahr 2013.
Badische Zeitung, 5. Oktober 2015
Freiburg plant Windräder an flauen Orten
Die Stadt Freiburg will den Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung bis 2020 verzehnfachen. Dafür müssten etwa zehn neue Windräder gebaut werden. Doch die Aussichten sind nicht rosig.
Badische Zeitung, 5. Oktober 2015
Stromschwemme führt zu Exportrekord in Deutschland
Ständig unter Strom: Ungeachtet des Atomausstiegs steuert Deutschland in diesem Jahr auf einen neuerlichen Rekordüberschuss beim grenzüberschreitenden Handel mit Strom zu.
Unser Kommentar: WIR PRODUZIEREN IRRE ENERGIEWENDE-STROMSCHWEMME
Windräder sind Zappelstrom-Erzeuger, deshalb dürfen Kohlekraftwerke nicht abgestellt werden, deshalb gehen neue ans Netz, und müssen auch am Netz bleiben. Da helfen die 1200 zusätzlichen Kretschmann-Untersteller-Räder überhaupt nichts, denn die produzieren zusammen mit den 25´000 bestehenden Maschinen auch manchmal nicht mehr als 1 Promille der installierten Leistung.
Und weil die Dinger bei gutem Wind viel produzieren, muss der überschüssige Strom zu Minuspreisen ins Ausland verklappt werden.
Und absurd: DER DEUTSCHE STROMKUNDE ZAHLT DIE STROM-EXPORTE
Aber eben: WER INVESTIERT HAT, GLAUBT LÄNGER
DIE WELT TEILT UNSERE SICHT

So teuer wird der Atomausstieg für die Deutschen
Bis Ende 2016 wird ein deutscher Durchschnittshaushalt die Energiewende mit 540 Euro subventioniert haben - Tendenz steigend. Besonders schlimm daran: Das Projekt ist noch nicht einmal erfolgreich.
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