Gesundheit / Infraschall


BILDSCHIRME SPIEGELN REALITÄT
Am 7. Juni 2015 sendete RTL einen lange in Aussicht gestellten Beitrag des Magazins SPIEGEL online. Sie können diesen absolut sehenswerten Bericht aus der Lebenswirklichkeit im Umfeld von Faulpelzkolonien in Youtube nachvollziehen.

Unsere Region ist mit den Filmsequenzen und Aussagen von Dipl.-Ing. K. Saum, Plattenhäusle 4, 79271 St. Peter leider prominent vertreten.

Wir hoffen, dass dieser Film dazu beiträgt, dass die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft eine Korrektur des Windkraft-"Energiewende"-Irrwegs wagen.
Gesundheitsrisiko Windräder
Der Infraschall soll Familie Hogeveen aus Dörpum krank machen. RTL-Beitrag vom 9. April 2015 ansehen.
Wir fordern einen Mindestabstand in 10 facher Anlagenhöhe zu bewohnten Gebäuden
Prof. Dr. Werner Roos, Graf-Heinrich-Str.2, 79822 Titisee-Neustadt fasst diese fundierten Untersuchungen wie folgt zusammen:

Als Pharmazeut mit 40 Jahren Hochschulerfahrung darf ich Ihnen versichern, dass die Ärzte sehr fundiert auf das aktuelle RISIKO hinweisen. Sie unterscheiden korrekt zwischen den von Physikern messbaren Daten und den an Patienten festgestellten Wirkungen und leiten daraus eine Wirkungsschwelle ab. Noch ist unser Innenohr/Gleichgewichtsorgan empfindlicher als die Messgeräte der Biophysiker.

Es kommt im jetzigen Stadium also nicht drauf an, wie weit die Ausbreitung von Infraschall physikalisch messbar ist, sondern auf einen medizinsch begründeten Sicherheitsabstand.  Dieser ist nicht als Absolutwert, sondern als 10 fache Anlagenhöhe definiert worden, um die Abhängigkeit von der Größe der Anlagen abzubilden.

Die Kollegen aus Niedersachsen weisen übrigens darauf hin, dass eine Gewöhnung an niederfrequenten Schall nicht zu erwarten ist, eher im Gegenteil eine Sensibilisierung.
Gesundheitsschutz der Bevölkerung muss ernst genommen werden, da nach statistisch überschlägiger Berechnung bei weiterem ungebremsten Ausbau der Windkraft von derzeit 24.000 WKAs in Deutschland auf 40.000 WKAs in dem derzeit ungeschützten Bereich von bis zu 2km Entfernung zur nächstgelegenen WKA rund 7 Millionen Menschen wohnen. Bei einer anzunehmenden 20%igen Erkrankungshäufigkeit bedeutet dies langfristig für 1,4 Millionen Menschen in Deutschland den ungewollten Erwerb einer chronischen Erkrankung!
Diese Forderung entsteht zwingend aus den uns vorliegenden Untersuchungen des ÄRZTEFORUM EMISSIONSSCHUTZ Bad Orb, der in der Ärzte für Immisionsschutz (Aefis.de) beteiligten Ärztekammer Niedersachsen, der eindrücklichen Zusammenfassung von Prof. Dr. Werner Roos, sowie des offenen Briefes an Ministerpräsident Seehofer und aus folgendem beispielhaften Zitat.
Die wissenschaftlich fundierten Untersuchungen öffenen sich als PDF-Dateien mit Klick in die Bilder:
Kann man „unhörbaren“ Schall hören?
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, das nationale Metrologieinstitut, ist eine wissenschaftlich-technische Bundes-oberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

PTB hat in einem internationalen Kooperationsprojekt die Grenzbereiche des Hörens (Infra- und Ultraschall) untersucht und stellt fest: Der Mensch hört tiefere Töne als bislang bekannt.  (Zur Pressemitteilung der PTB)
22. Mai 2017
KIT-Studie: Bodenschwingungen, Infra- und tieffrequenter Schall belasten Anwohner von WEA durch hohe Lärmpegel im Haus
Körperschall von WEA erzeugt innerhalb der Häuser mehr Lärm als der direkt von den Anlagen übertragene Luftschall.
Ganzen Artikel hier lesen.

Zum Infraschall von Windenergieanlagen kommt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe auf Basis einer zwölfjährigen, jetzt abgeschlossenen Langzeitstudie zu dem Ergebnis, „dass die Schallemission moderner und großer Windkraftanlagen mit Leistungen von mehr als 500 kW Reichweiten von über 20 km hat. Diese Entfernung steigt im Falle von Windparks auf ein Vielfaches.
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