Windpark Bonndorf
Wir haben Bürgermeister Michael Scharf und dem Umweltarbeitskreis Bonndorf fundierte Unterlagen zugesandt, welche zeigen, dass die Wirtschaftlichkeit des geplanten Windparks aus unserer Sicht zweifelhaft ist:
Zahlen und Fakten zum Windpark
Die unter energymap.info publizierten,
effektiven Ertragszahlen der
800 MW Anlage auf dem Krummen Föhrle lassen sich rückrechnen und ergeben eine Windgeschwindigkeit für diesen Standort von ca. 4,6 m/s und eine Volllastleistung der Anlage von nur 967 Stunden pro Jahr. Hochgerechnet auf 140 m Nabenhöhe und die neuesten Leistungszahlen der N117 Schwachwind-Anlage ergeben sich ca. 1700 Vollaststunden. Die Wirtschaftlichkeitsgrenze liegt bei 2000 Volllaststunden.
Drehfunkfeuer Trasadingen
Gemäss uns vorliegenden schriftlichen Informationen (siehe Stellungnahme TFNP Stühlingen, Anhang 6) des Bundesamtes für Flugaufsicht könnten Einschränkungen bezüglich Höhe und Anzahl von WKA's wegen der Flugsicherheit bestehen.
Mehr Informationen dazu hier
Bestehende Anlagen in Lenzkirch-Olpenhütte und Fürstenberg Länge
sind gemäss unseren Berechnungen defizitär. Dies wird für Fürstenberg vom Betreiber selbst bestätigt.
EEG-Reform
gemäss https://www.clearingstelle-eeg.de/files/eeg-reform-eckpunkte.pdf, Seite 10 wird die Förderung der Windenergieanlagen an Land gekürzt.

Stromeinspeisung für Windkraft
Da bahnt sich ein neues Problem an, das den Ausbau der Windenergie ebenfalls bremsen könnte. Wie der Regionalverband mitteilt, sehen die Betreiber der Elektrizitätsnetze, darunter die Badenova, kaum Kapazitäten, zusätzliche Stromleistungen aus neuen Windkraftanlagen in ihre Netze einzuspeisen.

überhöhte Ertragserwartungen

mit nur 5,1 m/s Wind auf 140 Metern Nabenhöhe bringt auch die modernste Schwachwind-anlage zu wenig Ertrag (ca. 1700 Voll-Laststunden).
Lesen Sie hier die Fakten
Sinn und Unsinn von Schwachwindanlagen
Im vorliegenden Artikel wird das Funktionsprinzip sogenannter Schwachwindanlagen erläutert. Dabei wird betrachtet, inwieweit derartige Anlagen einen Beitrag zur Glättung der Windstromein-speisung leisten.

Badische Zeitung, 4. Dezember 2014
Roter Milan bremst Windkraft aus, Keine Genehmigung möglich.
Badische Zeitung, 3. Dezember 2014
Energiewende versus Naturschutz: Der Milan stört die Windkraft
Ausgerechnet bei der Windkraft hinkt die grün geführte Landesregierung den selbstgesetzten Zielen hinterher. Die jetzt vorgelegte Kartierung von geschützten Vögeln könnte den Ausbau zusätzlich bremsen.
Dazu sagen wir:
Gut so, und der Schutz des Milans soll unangetastet bleiben.

Weil die Windkraft nichts bringt, deshalb ein teurer Irrweg ist sowie Natur und Gesundheit zerstört.
Südkurier, 5. Dezember 2014
Gebremster Energiefluss: Pläne für Windkraftanlagen in Bonndorf liegen auf Eis
Bonndorf -  Schutz des Roten Milan hat Priorität. Investor Solarcomplex sieht aber positive Signale für Wärmenetz Bonndorf II
Mai 2015
Badische Zeitung zur Berichterstattung über das regenerative Wärmenetz in Bonndorf
Regeneratives Wärmenetz Bonndorf, leider durch grün-ideologisches Windkraft-Wunsch-denken verwässert.
Wir haben zur Berichterstattung einen Leserbrief geschrieben, weil die Presseberichte der Badischen Zeitung viele Unwahrheiten zur Windkraft und deren Nutzen enthält.

"Windenergie, Flatterstrom-Anlagen bringen nichts", Leserbrief in der Badischen Zeitung vom 12. Juni 2015
31. Mai 2015
Bonndorfer Leserbrief:
Klimawandel: Tornado sollte uns eine Warnung sein.

Wir zitieren daraus:
"Bonndorf zum Beispiel kann einen Klimaschutzbeitrag leisten, indem die im Regionalplan vorgesehenen Windkraftanlagen, für die es Bauinteressenten gibt, realisiert werden. "

Und korrigieren diese krasse Unwahrheit wissenschaftlich fundiert und wirtschaftlich leider nachvollziehbar mit unserem rechts anklickbaren, offenen Brief.
11. August 2015, Südkurier und Badische Zeitung
Ärger über Absage für Windkraft (siehe auch unter "Rotmilan")
Windkraft ist in Bonndorf nun kein Thema mehr nach einer Entscheidung des Landkreises. Bürgermeister Michael Scharf und Solarcomplex ärgern sich darüber und greifen auch die Landesministerien an.

Die zwei unten aufgeführten BZ-Kommentare geben unsere Einstellung dazu treffend wieder:
Andreas Jenne
Recht so! Erzeugung von Energie aus Windkraft in unseren Regionen ist reiner Populismus ohne Sachverstand. Da werden Gemeinden, weil sie glauben, gutes zu tun, abgezockt und schließlich die Landschaft verschandelt. Von Gefährdungen möcht ich gar nicht sprechen.
Sogar ein Manfred Volk von der in Gutach ansäßigen WKV-AG hat es auf der letzten Aktionärs-Hauptversammlung auf den Punkt gebracht. Er ist nicht gegen Windkraft. Aber diese Erzeugung passt nicht in unsere Breiten und erreicht hier gar nicht dioese Effizienz, wie bsp im Norden. Hier im Schwarzwald wäre es sinnvoll, auf Wasserkraft - zum Beispiele in kleinen dezentralen Anlagen, aber auch größeren Kraftwerken zu setzen. Zusätzlich Gewinnung von Strom Aus der Voltatik macht das Ganze sinnvoll. Die WKV-Zukunftsfabrik funktioniert so. Kannman sich jederzeit ansehen. Übrigens wurde hier ein Ziel schon erreicht: Mit den bisher gebauten Wasserkraftwerken ein KKW zu ersetzen. Man arbeitet forciert am Zweiten. Davon sind die Windräder in unseren Breiten weit entfernt.
Wie gesagt, dieser Windräderschwachsinn hört erst auf, wenn statt plitischem Halbwissen fundierter Sachverstand einsetzt.
Peter Ochs
Solange wir jeden Tag in diesem Jahr in der BRD eine Überproduktion von Strom erzeugen und solange es nicht eine bundesweite Koordination aller regenerativen Energien gibt, ist jedes Windrad überflüssig. Da braucht man den Rotmilan nicht mehr als Begründung für die aus dem Ruder laufende Energiepolitik zu heranziehen.
Wir werden demnächst mit reichlich Stromausfällen rechnen müssen, weil unsere Netze überlastet sind und unsere Nachbarn aus dem europäischen Ausland unsere Überproduktion nicht mehr abnimmt. Wann setzt hier Sachverstand, auch bei Redakteuren ein, die diese sich zuspitzende Entwicklung nun alsbald auch zur Kenntnis nehmen sollten ????

Südkurier, 27. August 2015
Der Milan bremst den Wind aus
Bonndorf: Energiepolitisches Vorzeigeprojekt wird durch Naturschutz behindert
Große Enttäuschung herrscht in Bonndorf im südlichen Hochschwarzwald. Die erhoffte Genehmigung für drei Windenergieanlagen hat das Landratsamt in Waldshut abgelehnt. Ursache ist der Rote Milan, der hier buchstäblich in die Mühlräder der sich widerstreitenden Interessen geraten ist. In der Abwägung zwischen Natur- und Artenschutz überflügelt der Milan hier weit den Einsatz für Klima- und Umweltschutz.
Unser Kommentar:
Europäische und deutsche Gesetzgebung garantieren dem Tier neben vielen anderen geschützten Arten umfassenden Schutz. Da können Bürgermeister Scharf und B. Müller von Solarkomplex trotz grosser Pressepräsenz nichts dagegen tun. Mehr dazu hier.

Uli Spielberger hatte bei dem Bürgergespräch mit Reinhold Pix, der erneut für ein Mandat im Landesparlament kandidiert, das Thema Windkraft angesprochen. "Wir hatten eine kompetente Firma als Investor, es gab in der Stadt keinen Widerstand gegen die Windmühlen, und dennoch ist das Projekt gescheitert - wegen des Milans", beschrieb Spielberger die Situation, für die er kein Verständnis aufbringen konnte. Auch für den grünen Landespolitiker war das Nein zur Windkraft in Bonndorf nicht nachvollziehbar.
WIDERSPRUCH: Die Windkraft-Tür gehört definitiv zu und abgeschlossen, unser Leserbrief an die BZ begründet dies wissenschaftlich fundiert.
Badische Zeitung, 2. März 2016
Die Windkraft-Tür ist noch nicht zu
Der grüne Landtagsabgeordnete Reinhold Pix könnte sich in Bonndorf ein Pilotprojekt vorstellen / Bürgergespräch.
"Wir werden mit Windkraftanlagen keine Arten ausrotten und was das Windmühlenprojekt in Bonndorf angeht, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen." Dies sagte der grüne Landtagsabgeordnete Reinhold Pix, der vor Kurzem in Bonndorf zu Gast war. Nach einer Besichtigung der Flüchtlingsunterkunft in Bonndorf stand der Politiker interessierten Bürgerinnen und Bürgern im "Kranz" Rede und Antwort.
Reinhold Pix (2.v.li.) stellte sich bei seinem Besuch in Bonndorf den Fragen der Bürger. Foto: Kühnemund
Forum für regenerative Energien im Einklang mit Mensch und Natur
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