Tatsache ist, dass weder die Windkraft noch die Photovoltaik je zu tragenden Säulen der Stromwende, geschweige denn der Energie-wende werden können. Dies, weil beide Technologien zu volatil sind, um die für die Sicherheit der Stromversorgung notwendige Grundlast zu garantieren. Siehe dazu:
   -  tragende Säule der Energiewende stürzt ein

   -  Wind-Wahrheit
   -  Irrtümer und Ihre Verantwortung für unser
      Land


Die Werte im Bereich der transnetBW sind generell schlechter als in allen Netzen zusammen: an insgesamt über 14 kompletten Tagen lieferte die Windkraft 2014 in Baden-Württemberg exakt 0,0 MW Strom; an 136,4 Tagen zwischen 0 und 5% der installierten Leistung! Der Mittelwert liegt hier bei 11,8% der installierten Leistung; der Median bei nur 6,9%.

Um das noch einmal klar vor Augen zu führen: in Summe ein halbes Jahr - 182 Tage - liefert die Windkraft in Baden-Württemberg weniger als 6,9% der installierten Leistung! Ein Armutszeugnis für diejenigen, die in Baden-Württemberg die Windkraft als sinnvolle Energiequelle sehen und die Balance zwischen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und der Wirtschaftlichkeit völlig aus den Augen verloren haben…

siehe dazu Bild. (zum Vergrössern klicken)
Windatlas und Potentialatlas Erneuerbare Energien werden von Planern und Kommunen wegen durchwegs um ca. 1m/s zu hohen Windgeschwindigkeiten fundamental in Frage gestellt. Siehe:
-   zuwenig Wind auf dem Blauen

-   Windpark Messkirch ist vom Tisch
-   Windpark Simmersfeld, Prognose/Realität
Forum für regenerative Energien im Einklang mit Mensch und Natur
Am 29. Juli 2014 bestätigte der Landtag von Baden-Württemberg den Eingang der Petition "Innehalten mit der übereilten und konzeptionslosen Energiewende - für Besonnenheit und Effizienz des Vereins Mensch Natur e.V.

Am 13. März 2015 teilt der Petitionsauschuss mit, dass der Petition bei der dargestellten Sach- und Rechtslage nicht abgeholfen werden kann. Die Begründung für diese Entscheidung des Petitionsauschusses des Landtages kann  nachfolgend nachgelesen werden.
Drucksache 15/6536
VIERMAL VIER JAHRESZEITEN - EINE BILDGESCHICHTE
Im Frühjahr 2011 wurde die “Energiewende”-Politik offiziell gestartet.

Wie sich diese im Verhältnis zu ihren Zielen darstellt, warum der “Lastesel” in Wahrheit ein Faultier ist und woran die Windkraft scheitern wird, hat Vernunfkraft.de seitdem immer wieder schriftlich und mündlich dargestellt.
Das Studium der gelb hinterlegten Bildgeschichte beweist, dass die Drucksache 15/6536 des Landtags schönfärberische Makulatur ist.

Die Drucksache missachtet die belegbaren Fakten und beinhaltet ideologisches Wunschdenken sowie Irreführung des Bürgers.

Die Bürgerinnen und Bürger welche sich umweltbewusst, fundiert und basierend auf Fakten und Wissen in Bürgerinititativen gegen Windkraft ehrenamtllich engagieren, werden mit dieser Ablehnungs-"Begründung" vom Landtag nicht ernst genommen.

Unsere
hellblau hinterlegten Kommentare zu den Falschaussagen werden laufend ergänzt.
Heute schon zwingt die bei guten Bedingungen   bestehende Überproduktion von Wind- und PV-Zappelstrom die Abregelung der grundlastfähigen Rheinstrom-Wasserkraft in Baden-Württemberg, um die Netzstabilität zu sichern. Und das ohne die geplanten Stromtrassen von Nord nach Süd.
Diese Zahlensammlung mag auf den ersten Blick beeindruckend sein. Die Zahlen wären aussagekräftig wenn Wind- und PV-Strom auch in windstillen Nächten verfügbar wäre, oder in anderen Worten grundlastfähig wäre.

Wir alle wollen ja immer, zuverlässig und unterbruchsfrei 220Volt zu 50 Herz aus unseren Steckdosen beziehen, und unseren Bedarf nicht den Wetterbedingungen anpassen.
Dass die Windkraft mit bundesweiten Ausgleichseffekten und mit Anlagen grosser Nabenhöhen zur Entlastung des Gesamtsystems beitragen soll, ist grün-ideologisches Wunschdenken.

Wir zitieren dazu (mit Bild unten) aus Vernunftkraft.de:

Die installierte Leistung (rote Linie) wurde kontinuierlich erhöht, das Heer derjenigen, die über das EEG für 20 Jahre lang feste Vergütungen erhalten und die mit Subventionspropellern zugestellten Landschaften wurden stetig ausgeweitet. Nur unwesentlich erhöht hat sich hingegen die gesamte Einspeisung der Anlagen, sprich die geleistete Arbeit (dunkles Zackenprofil). Bei praktisch Null verharrt die gesicherte Leistung. Die erhoffte Sockelbildung (“irgendwo weht immer Wind“) bleibt reines Wunschdenken.

Wer sich angesichts dieser Daten dazu versteigt, von “einer Glättung der Einspeisung durch weiteren Ausbau” zu reden, ist in der Sache nicht kundig oder schlicht ein Betrüger.
Schaffung von Speicherkapazität
Genügend grosse Speicher, um windstille Nächte zu überbrücken, existieren bis heute nicht. Gemäss DENA-Studie, Seite 7, wird Power to Gas mit grossem Fragezeichen ab ca. dem Jahr 2020 vielleicht marktreif. Ob die Wirtschaft allerdings ohne weitere Bundessubventionen in diese Technologie einsteigen wird, ist mehr als fraglich.

Vorhalten flexibler, effizienter Gaskraftwerke
Irrsinn in Irsching
In Bayern steht die beste, größte, effizienteste Gasturbine der Welt. Dass sie nicht läuft, ist ein Jammer. Und verrät einiges über den Wahnsinn der Energiepolitik.
Siehe auch Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 30. März 2015

Schaffung von Transportnetzkapazitäten
Vernunftkraft.de nennt die geplanten Stromtrassen richtigerweise "
Müllförderbänder".
Den Grund hier nachlesen (siehe auch Bild unten)
Richtig ist:
Langfristig bleiben komplementäre Erzeugungs-kapazitäten auf der Basis fossilier Energieträger tragende Säulen der stabilen Stromversorgung.

Wer dies anzweifelt: siehe Viermal vier Jahreszeiten!!!!!!

Folgerichtig ist deshalb:
Windenergie ist klimaschädlich, umweltzerstörerisch, weil weitestgehend zweck- und sinnlos. Und zwar so lange, bis machbare, durch die unsubventionierte Strom-Wirtschaft gebaute GROSS-GROSS-GROSS-SPEICHER vorhanden sind.
Effektive Volllaststunden 2013
die in BW installierten 455 Windkraftanlagen erreichten Vollaststunden betragen nur 954 Stunden.
Gerade mal 27 der 455 Anlagen erreichten über 1800 Volllaststunden.
Diese gesetzlich zu publizierenden Fakten können hier nachgeprüft werden.

Gemäss Badischer Zeitung vom 15. April 2015 wurden die in Bonndorf geplanten Windräder nicht nur wegen dem Rotmilan, sondern wegen geringer Windkraft vom Regierungspräsidium abgelehnt.

Auch die "weiterentwickelte Anlagentechnik" in Form von sogenannten Schwachwindanlagen bringt überhaupt nichts und gefährdet die Tierwelt zusätzlich, siehe dazu:
http://www.vernunftkraft.de/schwachwindanlagen/
und
http://www.vernunftkraft.de/us-forscher-belegen-schwachsinn-fordert-hohen-blutzoll/
Die BWE-Studie zur Bedeutung des Einspeisemanagements zeigt klar, dass die Eingriffe zur Erhaltung der Netzstabilität massiv zunehmen, und v.a., dass die Ausfallarbeit alleine für Wind im Jahr 2011 529 Gigawatt-stunden, also 529 000 000 KWH betrug. Baden-Württemberg produzierte im Jahr 2013 mit 659.359.854 KWH knapp mehr als die Menge des bundesweit abgeregelten Windstroms.

Siehe dazu die gesamte BWE-Studie sowie den daraus stammenden Bildausschnitt unten.
Ausfallarbeit_BWE-Studie
zur Vollansicht ins Bild klicken
Tatsache ist:

Wie ein Blick auf die tatsächlichen Einspeise-leistungen offenbart, sind Windkraftanlagen auf See weder frei von ökologischen Nachteilen noch von den prinzipiellen technisch-physikalischen Schwachpunkten der Windenergie. Die Vorstellung, dass Windkraftanlagen auf hoher See zur Grundlastdeckung beitragen könnten, geht weit an der Realität vorbei.

Den Beweis hier nachlesen.
Eine Übersicht über die fehlende Wirtschaft-lichkeit bestehender Windenergieanlagen in BW kann mit sehr grosser Aussagekraft aus den durch Transnet und Energy-Map publizierten Produktiondaten (siehe unten) abgeleitet werden.

Wir zitieren aus Seite 41 der Dewi-Studie Studie "Weiterer Ausbau der Windenergienutzung
im Hinblick auf den Klimaschutz
" wie folgt

Bei Annahme dieses Mittelwertes für die Ersatzinvestition ergibt die Berechnung der Energieerzeugungskosten für Windstrom, dass bei der EEG Vergütung 2002 und einer Laufzeit von 20 Jahren mindestens 2.000 Volllaststunden bzw. eine mittlere Windgeschwindigkeit von 5,4 m/s in 30 m Höhe für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderlich sind.
Kosten- und EEG-Wahrheit:

Der Konsument bezahlt für seinen Strom gemäss Grafik heute 28.51 cts. pro kwh, im Jahr 2000 waren es noch 13,58 cts. pro kwh. Die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb betragen 14,13 cts, mehr als die Hälte, genau 14,38 cts. setzen sich aus EEG-Abgaben, MwSt usw.  zusammen. Siehe dazu "Haushaltsstrom: der Staat kassiert kräftig mit"

Der Strompreis wird infolge der in der Ver-gangenheit für 20 Jahre eingegangenen EEG-Förderungsverpflichtung und weitergehendem Ausbau von EEG-subventionierten Sonne- und Windkraftwerken für den Konsumenten kaum sinken.

Der Börsenpreis, also den Preis, welche die Netzbetreiber und ausländischen Stromkunden bezahlen, beträgt gemäss Grafik und Schwaebische.de im Jahr 2014 nur 4,1 Cents pro kwh. Leitsatz: je kleiner der Börsenstrompreis, desto grösser die EEG-Umlage.

Diese Fakten zeigen, wie nichtssagend, ja lächerlich die Argumentation des Petitions-ausschusses in Absatz 2.5 der Ablehungs-begründung ist.
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Bürgerbeteiligung soll eine persönliche Haftung über die eigene Kapitaleinlage hinaus ausschliessen
Maximal soll also die Rechtsform von Bürger-beteiligungsmodellen sicher stellen, dass der Bürger nicht mehr als 100% seines Einsatzes verliert.
Dass dieses Schutz-Ziel überhaupt erwähnt werden muss, zeigt die Risiken von Anlagen in Windkraft auf.
Werner Daldorf vom Bundesverband WindEnergie e.V. beschreibt diese Risiken fundiert.
Das Wummern der Rotoren
Lärmbelästigung durch Windräder

Windenergie finden die meisten eigentlich toll - solange die riesigen Türme samt Rotoren nicht vor der eigenen Haustür stehen. Doch nicht nur optisch haben viele Menschen ein Problem mit Windparks: Anwohner klagen auch über den Lärm, den die Rotoren verursachen, vor allem nachts, wenn Verkehrslärm und andere Geräusche schwächer sind. Psychologen der Uni Halle-Wittenberg haben jetzt in einer Untersuchung erstmals genauer unter die Lupe genommen, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen Windräder als belästigend empfunden werden.
Infraschall: Schädliche Wirkungen sind sehr wohl zu erwarten

Prof. Michael Elicker / Andreas Langenbahn
Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch Großwindanlagen
Schutzpflicht des Staates - Infraschall als pars pro toto - Persönliche Haftung von Stadtratsmitgliedern
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Jenaer Naturschutzexperte zu Windrädern im Wald: Fachliche Argumente bisher kaum angeführt.
„Wir alle tragen eine hohe Verantwortung für unsere Umwelt, und es können nicht nur wirtschaftliche Gesichtspunkte Beachtung finden“, sagt Martin Görner im Gastbeitrag zu Windkraftanlagen im Wald. (ganzen Artikel lesen)
Platte, St. Peter










Neues Schallgutachten belegt höhere Lärmwerte bei Windgroßanlagen
Das vom LANUV NRW bei Uppenkamp und Partner in Auftrag gegebene Schallgutachten belegt, dass das Berechnungsmodell der schalltechnischen Untersuchungen (nach DIN 9613-2) zur Einhaltung der Lärmwerte gemäß TA-Lärm (35, 40, 45 dBA)  nicht für die hohen aktuellen Windindustrieanlagen geeignet ist, da es zu fehlerhaften Einschätzungen der bodennahen Lärmausbreitung kommt.  DIN 9613-2  (als Planungs- und Genehmigungs-grundlage für WEA) stammt dzaus den siebziger Jahren und wurde für „bodennahe“ (bis zu max. 30 m Höhe), punktförmig Schall abgebende Anlagen konzipiert. 
Windpark_Asseln
Die Aussage des Petitionsauschusses,
"dass trotz der Ausbauziele der Landesregierung bei der Windkraft nicht von einer Industrialisierung der Landschafts- und Naturräume die Rede sein kann, zeigt beispielsweise auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen"
wird durch das Bild des schon im Jahre 1998 mit Nabenhöhen von max. 76 Metern (heute sind 145 Meter üblich) gebauten Windpark Asseln in NRW
als offensichtliche Fehlinformation entlarvt.
ein weiteres Beispiel ist Dahl-Paderborn in NRW, siehe zweites Bild unten.
Windpark Asseln, Für Vergrösserung ins Bild klicken
Dahl-Paderborn, zum Vergrössern ins Bild klicken
http://dawipaderborn.bplaced.net/wordpress/dahl-ein-dorf-veraendert-sich/
Wind-Statistik für NRW

Gemäss Energy-Map produziert NRW 12% EEG-Strom, BW "schlägt" NRW mit 15% nicht grundlastfähigem EEG-Zappelstrom.

Die per 22. März 2015 in NRW bestehenden 2915 WKA's leisteten nur 1332 Volllast-stunden und produzierten 4988 GwH. Berücksichtigt man nur Anlagen über 100 MW Nennleistung, welche von Energymap als "OK" validiert wurden, sinkt die Anzahl WKA auf 2390 Anlagen mit 1457 Volllaststunden und 4755 GwH.

Zahlen nachprüfbar mit Download der entsprechenden Excel-Datentabelle.